Die etwas andere Art zu spenden….

Einige von uns ziehen es in Erwägung, sich als Prüfungsleistung für das Themenfeld die Domain www.helfen.de genauer anzuschauen und einen möglichen Businessplan dazu zu schreiben.

Bei meiner Recherche zum Thema „Spenden“ bin ich auf folgende Kampagne gestoßen, die ich für sehr gelungen – da zeitgemäß und innovativ – halte:

Die Serviceplan Gruppe machte es mit dem Heartbeats Project möglich, Herzschläge zu spenden.

Die Hilfsorganisation „The Global Fund“ rief unter dem Motto „Listen to your heart. Beat AIDS in Africa“ Menschen auf, mit einer extra  für die Kampagne entwickelten Application den eigenen Herzschlag zu messen, um ihn anschließend an den DJ Richard Bartz weiterzuleiten oder auf Facebook zu posten. In Kombination mit den Beats vom DJ und Lichtinstallationen von Visual Aspect – die Aufnahmen von Gesichtern und Namen der Spender inszenierten – wurde aus den individuell aufgenommenen Sinus-Rythmen audiovisuelle Erlebnisse, die im Rahmen einer Veranstaltungsreihe in München präsentiert wurden. In folgendem

ist das nochmal wunderbar bildlich erklärt! 😉

Neben den Veranstaltungserlösen konnten die Herzschläge auf der Spendenseite von „The Global Fund“ in finanzielle Spenden umgewandelt werden. Im Rahmen dieser Spendenkampagne nahmen rund 2.500 Menschen teil, die der Hilfsorganisation so im Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria in Afrika halfen.

Ich bin der Meinung, dass gerade die jüngeren Zielgruppen durch Kampagnen solcher Art angesprochen und zum helfen bewegt werden können, während Hilfsorganisationen klassischerweise über eine Betroffenheitsschiene an Spender gelangen wollen, die vermehrt Skepsis über die fehlende Transparenz der tatsächlichen Verwendungszwecke aufkommen lassen. Was haltet ihr von der Kampagne oder dem Thema allgemein?

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3 Kommentare zu “Die etwas andere Art zu spenden….

  1. Hallo Georgia,

    eine interessante Idee auf andere Art und Weise Spenden einzusammeln. Ich habe mich auch schon mit dem Spenden-Markt beschäftigt und finde es eine tolle Sache. Besonders junge Leute fühlen sich von den ’normalen‘ Methoden nicht unbedingt angesprochen und dieses Projekt bringt neue Altersgruppen dazu sich zu engagieren. Mich würde noch interessieren wieviel Spenden dadurch eingesammelt wurden? Zum einen durch die Veranstaltung, aber wie haben sie es geschafft die Heartbeats auch danach in Geld umzuwandeln?

    LG, Sophie

    • Hello Sophie 🙂

      Schön dass dich das Thema auch begeistert.
      Leider konnte ich die tatsächliche Summe, die durch die Kampagne, die Party etc generiert werden konnte nirgends finden. Die einzigen Informationen über die Resultate des „heartbeats-projects“ sind, dass über 2.500. Menschen die erste Party besuchten und mehr als 45.000. Heartbeats gespendet wurden.
      261 Menschen, deren medizinische Versorgung durch diese Alternative Spendenaktion gewährleistet werden konnte, profitierten von der Aktion mit einem neuen , besseren leben.
      Bezüglich der Umwandlung der heartbeats, bzw. der Generierung von spenden neben der Veranstaltungserlöse: die kampagne lebte davon, dass begeisterte Teilnehmer auf der Website direkt oder über Facebook spendeten. Daneben sorgte das sharen des eigenen Herzschlags auf der eigenen Seite, sowie das liken des „heartbeats projects“ oder aber der „global Fund“-Page für eine erhöhte Aufmerksamkeit vom jüngeren Publikum, das so wiederum zum spenden von Geldwerten motiviert wurde.

      Ich hoffe, das beantwortet einige deiner fragen 🙂
      Vielleicht hilft auch folgende homepage weiter http://www.heartbeats-project.com/# & ich recherchiere für weitere Infos!

      Best, Georgia

  2. Es ist spannend wie weit die Idee bzw. das Konzept „Auf andere Art an Geld kommen“ gewachsen ist. In meinem Blog http://realfounder.wordpress.com/2012/04/18/no-money-no-honey/ geht es auch um crowd founding, hier jedoch hauptsächlich für Kunstprojekte.
    Ich finde das Heartbeat Projekt ziemlich klasse!
    Leider ist es immer so schwer zu kontrollieren wo die Spenden tatsächlich eingesetzt werden, aber du hast Recht solch eine Kampagne hilf Transparents zu schaffen.

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