Hat Mc Donald’s das Rezept mit Zukunft?

Wer sich über Mc Donald’s CR Aktivitäten informieren möchte muss nicht lange suchen. Auf ihrer Website wird genau aufgelistet was sie alles für unsere Umwelt tun. Ihren CR Report von 2010 nennen sie Rezept mit Zukunft.

Doch was für eine Zukunft soll das sein?

Mc Donald’s macht ihre Zukunftsplanung an vier Eckpunkten fest.

Da wäre die „Produktverantwortung“, wobei auf Herkunft der Rohwaren, einer Weiterentwicklung der Produkte und Nährwertangaben Rücksicht genommen wird. Des Weiteren ist vom „Ökologischen Fußabdruck“ die Rede. Unter dieser Kategorie fasst Mc Donald’s ihre Energieeffizienz, Verpackungs- und Abfallmanagement und die Optimierung der Logistik zusammen. Außerdem wollen Sie als „Attraktiver Arbeitgeber“ gelten. Ihre Begründung dahingehend sind ihre Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und die Charta der Vielfalt und Chancengleichheit. Mit dem Punkt „Marke im Dialog“ runden sie ihr Zukunftskonzept ab. Hierbei wird auf den konstruktiven Austausch mit Stakeholdern, die Mc Donald’s Kinderstiftung und Förderung von sportlichen Nachwuchs hingewiesen.

Unter dem Slogan „Substainable Mc Donald’s Deutschland“ Nachhaltige Wertschöpfung und gesunde Ernährung wurde ein gemeinsames Forschungsprojekt mit dem Wuppertal Institut für Klima Umwelt und Energie gestartet.

Doch braucht der Konsument wirklich so ein Forschungsprojekt oder wäre es nicht sinnvoller über die wirklichen Inhaltstoffe der Produkte zu informieren oder diese einfach zu verbessern? Jedem der nur Ausschnitte des Films „supersize me“ gesehen hat sollte doch bewusst sein das die regelmäßige Ernährung von Mc Donald’s Produkten zu Suchterscheinungen und Fettleibigkeit führt.

Sieht der Zukunftsplan von Mc Donalds dann nicht eher so aus:

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4 Kommentare zu “Hat Mc Donald’s das Rezept mit Zukunft?

  1. Was Mc Donalds in meinen Augen betreibt ist reines Greenwashing.

    Seit einigen Jahren reagiert McDonalds Deutschland mit einem neuen, vermeintlich umweltbewusstem Konzept auf die zunehmende Kritik der Gesellschaft: das Konzept beinhaltet unter anderem die Umstellung des Logos von rot auf grün, die Integration von McCafé in vielen Restaurants sowie das oben beschriebene „Rezept der Zukunft“.

    Betrachtet man das alles mal genauer, fällt auf, dass keiner der Punkte auch nur ansatzweise umweltbewusst, nachhaltig oder sonst irgendwie verantwortlich ist.
    Ich muss nicht erklären, dass das grüne Logo, die Grünflächen vor den Filialen und auch das McCafé McDonalds enorme Umsätze und neue Kunden bescheren. Auch der Punkt „Ökologischen Fußabdruck“ ist einfach lächerlich. Wäre es nicht wirklich energieeffizient und umweltbewusst, wenn Mc Donalds auf die viele Verpackung verzichten würde?

    Die Seite GloboMeter.com bezieht sich auf die Angaben von McDonalds, nach denen jeder Kunde 46g Abfall pro Mahlzeit produziert. Bei 47 Millionen Kunden täglich summiert sich das auf 789.100 Tonnen Abfall pro Jahr.

    http://de.globometer.com/recycling-mcdonalds.php

  2. Hallo Steffen,
    auch ich bin der Meinung, dass das ganze eher ein Mittel der Vermarktung ist als dass dort wirklich umweltbewusstes Handeln dahinter steht! Meiner Meinung nach betreiben viele Firmen CR nur weil es heutzutage ein Muss in der Gesellschaft ist. Ohne CR würde keine große Firma wirklich auskommen denn die Konsumenten achten gerade in den letzten Jahren immer mehr darauf. Die Konzerne versuchen so, sich ein gutes Image aufzubauen, wirklich etwas getan wird aber selten. Wie Franziska bereits gesagt hat: Wirklich etwas bewirken könnte McDonalds, wenn es beispielsweise den vielen Verpackungsmüll reduzieren würde. Offenbar werden solche so offensichtlichen Verbesserungsmöglichkeiten nicht angegangen. Das große Interesse an Nachhaltigkeit ist meiner Meinung nach nur vorgegeben.
    LG,
    Jana

  3. Hey Steffen, Franziska und Jana,

    bei diesem interessanten Artikel und den konstruktiven Kommentaren kann ich mir einen Gedanken zu diesem Thema nicht verkneifen: Ist es denn alles so schlimm was McDonalds macht?

    Versteht mich nicht falsch, ich bin weder McDonalds-Kunde, noch Befürworter deren Geschäftskonzepts, doch ich komme hin und wieder in die Verlegenheit etwas Gutes im Greenwashing zu sehen: Eine Bewegung! Es ist doch völlig klar, das insbesondere die riesigen Unternehmen extrem schwerfällig sind und nicht von einen Tag auf den anderen „plötzlich grün“ sein können. Und womöglich sind die Entscheidungen die in die Richtung gehen auch noch nicht voller Überzeugung…ABER es tut sich was. Und ganz egal woher der Auslöser kommt, das wichtige ist das was passiert.Meiner Meinung nach gibt das doch in der jetzigen Zeit erst mal nur einen Trend vor und JEDES großes Unternehmen wird diesen Trend folgen, weil es nicht anders geht. Und irgendwann haben wir womöglich ein McDonalds, dass wirklich nachhaltig wirtschaftet…mit vollster Überzeugung! Was haltet ihr davon? Utopie oder vielleicht doch ein Funken Warheit?

    LG,
    Jan

    • Natürlich ist Greenwashing nicht nur schlecht Jan. Im Gegenteil viele Ansätze finde ich richtig gut, und wenn dies dann als Vorbild fungiert und andere animiert sich auch zu bewegen ,wie Du es so schön ausgedrückt hast, toll. Doch ob das mit vollster Überzeugung klappt? Ist auf jedenfall ein schöner Gedanke und für die Zukunft unabdingbar. Ich verstehe nur nicht warum gegen klare Missstände wie z.B. den vielen Verpackungsmüll nicht direkt angegangen wird.

      LG,
      Steffen

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