Etwas grüner, bitte! (1)

Internetriese Google bekommt Konkurrenz! Und zwar von einem Social Business namens WeGreen.

WeGreen ist – wie Google oder Yahoo – eine Suchmaschine. Jedoch stehen (neben anderen Unterschieden) statt Gewinnmaximierung hier ganz andere Ziele ganz oben:

WeGreen

1. Transparenz für den Konsumenten über Unternehmen – Es wird versucht, ein ganzheitliches Bild über alle positiven wie negativen Auswirkungen eines Unternehmens zu schaffen, um dieses dem Konsumenten anschließend in einfacher Weise darzustellen.

2. Der Dialog zwischen Unternehmen und Konsument – Beide Seiten können von einem ehrlichen, konstruktiven Dialog profitieren. Feedback zu neuen oder bereits gelaunchten Produkten können Anpassungen oder Änderung herbeiführen. Durch die Kommunikation zwischen beiden Parteien kommt es des weiteren zu einem regen Informationsaustausch auf einer freiwilligen Ebene und zu einer breiteren Akzeptanz der Konsumenten, da diese sich aktiv einbringen können, wenn sie dies wollen.

und letztendlich

3. Eine erhöhte Nachhaltigkeit aller User – von Unternehmen, wie auch Konsumenten. Über den Service der Suchmaschine, immer die nachhaltigste Lösung auch einfachste Weise finden zu können, wird es für alle Beteiligten deutlich leichter, das eigene Leben nachhaltiger zu gestalten.

Doch was ist WeGreen genau??

WeGreen ist eine Suchmaschine die Transparenz im Bereich Nachhaltigkeit schafft. Sie bringt dies mit der Nachhaltigkeitsampel zustande, die anzeigt wie ökologisch, sozial und transparent das gesuchte Unternehmen, die gesuchte Marke oder das gesuchte Produkt ist. (wie die Nachhaltigkeitsampel entsteht und noch mehr im nächsten Beitrag!!)
Bei einer Suchanfrage priorisiert die Suchmaschine die Ergebnisse nach deren Nachhaltigkeit. Bei einer roten oder orangefarbenen Ampel kennt WeGreen eine grünere Alternative zum Ergebnis.

Außerdem ist die Suche nach grünen Orten, Jobs oder News möglich!

All diese Funktionen verfolgen die Vision, dass sich Nachhaltigkeit relativ einfach in den Alltag integrieren lässt, wenn wir denn Alternativen kennen, beziehungsweise diese leicht zugänglich machen 😉

Zusätzlich werden 15% der Werbeeinnahmen vom Unternehmen an Hilfsorganistationen gespendet. Welche Organisation man mit seinem alternativen, grünerem Surfen unterstützen möchte, kann vom Benutzer selber bestimmt werden!

Wenn ihr wollt, könnt ihr Paula in ihrem WeGreen-Alltag begleiten:

Ich habe meine Standardsuchmaschine schon von Google auf WeGreen umgestellt, weil ich die Idee für eine tolle Sache halte!

Und ihr? Sucht ihr noch, oder helft ihr schon??? 😉

 

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4 Kommentare zu “Etwas grüner, bitte! (1)

  1. Hallo Georgia,

    das ist ja mal eine super Nachricht! Ich hoffe, dass sich WeGreen gegen Google durchsetzen kann.

    Besonders gut finde ich die Rubriken „Grüne Jobs“ und „Grüne Orte“. Das passt wirklich gut ins Gesamtkonzept. Ich finde, dass jedes Unternehmen nur noch Werbeanzeigen auf WeGreen schalten sollte, damit die ausgewählten Hilfsorganisationen eine Menge Spenden erhalten.

    Ich werde meine Suchanfragen künftig auch nur noch mit WeGreen ausführen! 🙂

    • Hehe, fand die Idee auch klasse! Super, dass du auch schon gewechselt hast 🙂
      Ob man gegen einen Riesen wie Google eine Chance hat, ist wahrscheinlich garnicht oder nur sehr schwierig zu beantworten, aber wer weiß das schon… Eine frische neue & schöne Idee kann da sicher nicht schaden 😛

  2. Klasse Idee! Paula sieht nur nicht besonders gesund aus;) deswegen sollte sie vllt für zukünftige Werbezwecke austauscht werden!,)
    Ich will nicht pessimistisch sein, aber ich glaube, dass niemand so schnell gegen Google und seinen unglaublich ausgefeilten Algorithmus ankommt.
    Selbst wenn man etwas „grünes“ finden möchte, möchte man auch ein schnelles Suchergebnis.
    Ich hoffe, dass ich mich irre, so wie sich viele bei guten Erfindungen geirrt haben.
    Was meint ihr, wie viele Jahre braucht WeGreen um Google zu überholen? Sie werden maximal aufgekauft. Erstmal probieren sie sich in Deutschland, der Markt lässt es sicher zu!

  3. Den Ansatz finde ich auf jeden Fall spannend. Ob sich so etwas langfristig durchsetzen kann ist die Frage. Ich bin mir immer nicht so sicher, ob ich über eine andere Suchmaschine wirklich genau so viele passende Ergebnisse finden kann wie über Google. Das liegt aber nur daran, dass ich nicht weiß auf wieviele Seiten sie zugreifen. Eine interessante Alternative ist auch: http://de.forestle.org/. Google hat einen unglaublich hohen Energieverbrauch. Das Thema ökologischer Fußabdruck wurde ja in dem Artikel von Steffen (https://social5forces.wordpress.com/2012/05/04/der-okologische-fusabdruck-nachhaltigkeit-in-zahlen/) näher betrachtet. Mit Forestle kann man diesen verringern indem man mit jeder Suchanfrage ein Stück Regenwald rettet. Ich kenne sogar einen Verlag der schon seine gesamte Nutzung darauf umgestellt hat 🙂

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