Mein Blog ist CO2-neutral

Machs Grün

Hallo Blogger-Welt,

wer kennt es nicht? Man geht an seinen Briefkasten ahnt nichts Böses und ein Schwall Werbeprospekte fällt einem entgegen. Im Jahr verbraucht der Deutsche ca. 250 kg Papier. Im Durchschnitt sind ca. 33 kg davon in jedem von euren Briefkästen rein an Werbeprospekten anzufinden.

Ich finde das ist mal eine ordentliche Hausnummer an Papiermüll. Viele Bäume müssen leider wegen dieser Prospekte gefällt werden und seien wir mal ehrlich, bei den Meisten landen die Prospekte meistens doch eh gleich im Müll oder man ärgert sich, weil der Briefkasten mal wieder völlig überfüllt war.

Was kann man jedoch dagegen machen? Ein winziger Aufkleber reicht, auf dem steht

„Bitte keine Werbung einschmeissen“.

Schon ist man befreit von dem Müll Wahnsinn und das schont Nerven und die Umwelt. Solche Aufkleber kann man sich kostenlos bestellen:

http://www.kaufda.de/umwelt/unterstuetzer/

Der Anbieter Kaufda beteiligt sich intensiv daran Leute zu sensibilisieren und hat die Initative: „Mach`s Grün – Gemeinsam 1 Million Bäume retten“ in Leben gerufen. Wie schon oben erwähnt kann  man sich kostenlos die Aufkleber bestellen und somit auch kostenlos dabei helfen Bäume zu retten.

Wer aber nicht auf Werbeprospekte verzichten kann, muss dies auch nicht. Es gibt Ausweichmöglichkeiten. Die eben schon erwähnte Internetseite „Kaufda“ oder die Handy App „MeinProspekt“. Hier werden alle Prospekte angezeigt, die man sich nur vorstellen kann, somit muss man nicht auf Sie verzichten, aber man spart am Papier und hilft so der Umwelt.

Auch Blogger können helfen. Unter “Mein Blog ist CO2-neutral!” kann man durch schreiben eines Posts in seinem Blog und dem Einbinden eines Buttons (siehe oben) einen Baum für seinen Blog pflanzen lassen und somit den CO-2 Ausstoß für seinen Blog neutralisieren.

http://www.kaufda.de/umwelt/co2-neutral/banner/

Ich finde diese Aktionen recht gelungen. Was haltet ihr davon?

Quellen:

http://www.kaufda.de/umwelt/unterstuetzer/

http://www.focus.de/digital/internet/surftipp-der-woche/tid-25829/surftipp-der-woche-meinprospekt-und-kaufda-prospekte-von-aldi-lidl-und-co-online-durchblaettern_aid_752380.html

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7 Kommentare zu “Mein Blog ist CO2-neutral

  1. Hey Julian,
    sehr schöner Artikel, gefällt mir echt gut die Aktion! Bei mir ist leider auch jeden Tag Werbung im Briefkasten. Ca. 98 % davon fliegt ungelesen in den Mülleimer. Die Idee mit dem Aufkleber ist sicher eine tolle Sache nur habe ich einen solchen Aufkleber, auch wenn nicht von kaufda, und trotzdem bekomme ich die Werbung. Als jemand, der selber schon Werbung bzw. Prospekte und Zeitungen verteilt hat, kann ich die Verteiler auch irgendwie verstehen. Jetzt mal eine gewagte These: Wenn weniger Werbung verteilt wird, weil keiner mehr sie haben will, werden dann nicht auch Arbeitsplätze zerstört? Nur mal so ein Gedanke. Ansonsten bin ich da klar für die Umwelt und somit für die Verringerung dieser unnützen Werbungsflut.

    • Hallo Julian, Hallo Steffen,

      da ich selber einmal eine kostenlose Wochenzeitung ausgetragen habe, muss ich leider bestätigen, dass diese Aufkleber nicht funktionieren.

      Hier ein kurzer Überblick über die Tätigkeit:
      Als Zusteller erhält man wöchentlich, bei mir für gewöhnlich Freitags, ca. 10 Stapel von DPD. Darunter ein 2-3 Stapel Zeitungen, der Rest ist Werbung. Ja, richtig, man sortiert die Werbung dann per Hand in die Zeitung. Danach hat man für gewöhnlich Zeit, sie bis Sonntag morgen auszuteilen.
      Beim Zustellen, stößt man natürlich auf aller Hand Aufkleber, die keine Werbung wünschen, aber wo bleibt die Werbung dann? In meiner Papiertonne! Der Irrwitz des Ganzen ist, dass man pro Werbungsheft 0,16€ verdient und dann diese auch noch auf eigene Kosten entsorgen kann.

      Fazit ist also, dass die Werbung ja doch gedruckt wird, man kriegt sie nur nicht zu Gesicht!

  2. Hallo ihr Beiden,
    ich habe mir schon gedacht, dass ein Teil der Werbung trotzdem den Weg in unseren Briefkasten findet, aber halt nicht komplett. Ich werde mal an einem selbstversuch schauen wie sich das bei mir so verhält. Mal sehen was da raus kommt..;)
    Was sagt ihr denn zu der anderen Aktion und das unser Blog bald CO-2 frei ist?

  3. Hallo Leute,

    die Sache mit dem „Baum pflanzen“ ist an sich gut gemeint, jedoch erinnert es mich an den Ablasshandel. Klar ist es besser als gar nichts, aber wie schon gesagt muss eine allgemeine Sensibilisierung stattfinden, anstatt nur eine unterbewusste Gewissensberuhigung.

    Denkt an Risas Worte: „Mit einer Googleanfrage“ wird die Energie verbraucht um eine Tasse Kaffee aufzuwärmen.

    Liebe Grüße

    Max

    PS: Ich habe ein „Bitte keine Werbung“ Schild und bekomme trotzdem Werbung! Was mache ich falsch 😉

  4. Hey Max,
    ich weiss, dass dieses Projekt nicht die Welt verändern wird, aber hilft denke ich sich mal ein bisschen der Materie zu öffnen und evt. trägt es ja zur allgemeine Sensibilisierung bei indem man wie hier darüber diskutiert…;)
    Ich finde es einfach gut wenn sich Leute kreative Ideen einfallen lassen, um zumindest ein wenig was gutes zu tun.

    Greetz

  5. Hallo ihr,

    ich sehe ehrlich gesagt das größte Potential in alltäglichen Dingen:

    Papier beidseitig bedrucken/beschreiben, nur das nötigste ausdrucken, auf gewisse Annehmlichkeiten wie Flyer/ Prospekte/ kostenlose Kataloge verzichten, da ich denke, dass es zu schwer wird ein Umdenken in den Unternehmen zu erreichen.

    Ich spiele dabei besonders auf kleinere Unternehmen an, wie die kostenlosen Wochenzeitungen, die es sich nicht leisten können, auf die Werbeblätter zu verzichten und online zu gehen.

  6. Hey Franzi,
    ja du hast schon recht damit, dass es schwer ist Unternehmen zum Umdenken zu bewegen, aber hier denke ich ist die höchste Steigerung möglich. Wenn ich dran denke wieviel Papier auf meiner alten Arbeit immer ausgedruckt wurde und oft auch sinnlos, welches dann den Weg in den Müll fand. Man hätte es ja auch, wie du schon sagst, als Schmierpapier nochmal benutzen können zum Beispiel.
    Wenn hier ein wenig darauf geachtet wird, kann man denke ich auch viel erreichen.

    Aber natürlich sind auch die alltäglichen Sachen voller Potential. Wie findest du eigentlich, dass sich Studenten immer tonnenweise Skripte ausdrucken, die sie dann einmal mit zur Uni schleppen, damit sie dann im Ordner Staub ansetzen? Kann man nicht auch am PC arbeiten?

    LG
    Julian

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