Organic Disco

Hallo Blogger-Welt,

„Lasst uns tanzend die Welt verbessern“ das sagt Tobias Reitz. Wie das gemeint ist? Ein weiteres Stichwort ist „Organic Disco“.

Tobias Reitz

Die Idee hierbei ist es eine Party so zu gestalten, dass sie etwas umweltfreundlicher konzipiert wird. So hat sich Tobias Reitz mit seinem Team überlegt, was für Abläufe alle zu einer Party gehören und wie man diese ökologisch bzw. nachhaltig verbessern kann. Dies beginnt schon mit der Werbung für die Party, über die Anreise bis hin zu Abreise der Partygäste.

Beim Thema Werbung wird vorwiegend auf Social Media und Mundpropaganda gesetzt, aber natürlich werden auch Flyer verteilt und Poster aufgehängt, die jedoch klimaneutral hergestellt werden d. h. es kann natürlich nicht jeglicher Ausstoß von CO2 verhindert werden, jedoch wird versucht, durch Investitionen in Klimaschutzprojekte, die Emissionen zu mildern.

Einer der größten Punkte bei der Planung einer Party ist die Anreise der Gäste, welche auch den meisten CO2 Austsoß verursacht. Hier wird darauf hingearbeitet, dass die Leute mit Fahrrad zur Feier kommen. Es werden Anreize geschaffen um dies durchzusetzen, indem jeder der mit dem Fahrrad kommt, genau vor der Disco auf dem Fahrradparkplatz parken kann, die Reifen gratis aufgepumpt werden, der Sattel geputzt wird und man ggf. noch ein kleines Gimmick erhält.

Über den Sustainable Dance Floor und die Fahrraddisko werden die Leute zu kleinen Kraftwerken, die Strom für die Party erzeugen. Auf dem Sustainable Dance Floor werden durch speziell entwickelte Platten als Tanzfläche ausgelegt, die die Bewegung der Gäste in Energie umwandelt. Bei der Fahrraddisko werden lediglich Fahrrader aufgestellt mit denen man dann Energie erzeugen kann.

Es ist zwar nicht sehr viel Strom, der durch die Beiden Sachen erzeugt wird, reicht aber, um die Beleuchtung der Tanzfläche sicherzustellen. Zuweilen wird speziell an dem Konzept des  Sustainable Dance Floor weiter geforscht, um die Effizienz weiter voranzutreiben.

Auch beim Essen wird auf ökologische Nahrung aus der Region geachtet und es wird nur vegetarisch angeboten, da zwanzig Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emission durch Fleischkonsum entstehen.

Wie ihr seht werden viele Sachen berücksichtigt, die natürlich nicht die kompletten Emissionen neutralisieren, aber Leute vielleicht einen kleinen Denkanstoß gibt, etwas achtsamer mit der Umwelt umzugehen.

Ich finde die Idee klasse und würde mich freuen einmal bei so einer Party dabei zu sein. Leider gibt bzw. gab es diese bis jetzt nur in Darmstadt und Frankfurt.

Was haltet denn ihr von diesem Konzept?

Stay tuned

Quellen:

http://organic-disco.de/

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6 Kommentare zu “Organic Disco

    • Hey Jana,
      danke für den Verweis auf und in deinem Blog. Ja ich denke auch, dass da Potential dahinter steckt und man sollte den Weg weiter bestreiten. Auch bewusster Feiern zu gehen, finde ich echt ne gute Sache und Berlin als Party-Hochburg bietet sich dafür eigentlich auch an. Auch deinen Vorschlag, mit der Kombination, klingt sehr interessant muss ich sagen und das würde auch gut zusammen passen!

      LG

  1. Tolle Idee, nur leider noch viel zu wenig verbreitet!

    Hallo Julian, wie du schon sagtest, gab es solche Partys bisher leider nur in Darmstadt und Frankfurt. Ich würde gerne mal auf eine gehen, lasst es mich wissen, wenn eine in Berlin statt findet!

    LG Franzi

    • Ja ist echt nicht sooo verbreitet und steckt noch in den Kinderschuhen, aber hey alles fängt mal klein an..;)
      Werde berichten, wenn ich was von einer Party in Berlin hören werde…;)

      LG

  2. Hey Julian,

    cooler Artikel…das Thema scheint ja derzeit viele von uns zu beschäftigen. Das mit dem strom-erzeugenden Boden ist eine lustige Sache…ich kenne das aus Hamburg. Die Stadt hat 2011, als sie zu Europas Umwelthauptstadt ernannt wurde, ebenfalls einen solchen Boden auf den Hamburger Rathausmarkt verlegt und sogenannte „Energy Battles“ veranstaltet. Dabei haben verschiedene Teams getanzt und dabei möglichst viel Energie erzeugt. Die erzeugt Energie wurde dann in Euros umgerechnet und für grüne Projekte gespendet – eine gute Sache.

    Mehr Information dazu, bei Interesse hier:
    http://www.presseportal.de/pm/82052/1748694/-hamburg-umwelthauptstadt-europas-2011-laedt-zum-grossen-buergerauftakt-mit-bild

    LG,
    Jan

    • Hey Jan,

      scheint weite Kreise zu ziehen. Habe mir deinen Link angeschaut und dauch diese Idee, da eine Contestveranstaltung draus zu machen, ist gar nicht so übel..;)
      Sehr flexibel einsetzbar das Ganze. Ich habe gelesen, das wenn die Effizienz noch weiter gesteigert werden kann, könnten solche Bodenplatten auch gut in öffentlichen Gebäuden oder Plätzen zum Einsatz kommen. Flughäfen, Bahnhöfe etc. wären dann ideale Orte, um Strom zu gewinnen. Ist einfach ne gute Erfindung, die hoffentlich bald weiterentwickelt wird.

      LG
      Julian

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