Der Wasser-Fußabdruck

Hey Leute,

kurz vor dem zu erwartenden heißen Wochenende geht’s bei mir heute mal um Wasser. Und dabei ergänzend zu meinem Artikel über den ökologischen Fußabdruck eben um dessen Wasservariante. Wenn Ihr wissen wollt was unser Konsum so an Wasser verbraucht dann schaut doch mal rein.

„Der Mensch nutzt große Mengen Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen, weitaus mehr jedoch zur Herstellung von Gütern wie Nahrung, Papier, Kleidung, etc.. Der sog. „Wasser-Fußabdruck“ ist ein Indikator, der den direkten und den indirekten Wasserverbrauch eines Konsumenten oder eines Produzenten aufzeigt. Der „Wasser-Fußabdruck“ eines Einzelnen, einer Gemeinschaft, oder eines Betriebes wird als das Gesamtvolumen von Süßwasser definiert, das ein Einzelner oder eine Gemeinschaft als Konsument, oder ein Betrieb zur Herstellung von Waren und Dienstleistungen, verbraucht.“

Doch was verbrauchen wir denn so?

Für einen in Holland hergestellten und 150 g schweren Sojaburger werden 160 Liter Wasser benötigt. Für einen Rindfleischburger sind es im Übrigen 1000 Liter. Dabei kommt es immer darauf an, wo die jeweiligen Produkte hergestellt sind. Der Grafik könnt ihr noch weitere Zahlen entnehmen:

Ein immenser Wasserverbrauch und dass wobei angeblich 2,7 Milliarden Menschen mindestens einen Monat im Jahr unter Wassermangel leiden.

Na toll und schon habe ich als Fleischesser wieder ein schlechtes Gewissen, ihr auch?

Und wenn ja ändert ihr was an Eurem Konsumverhalten?

Ich habe es mir zumindest fest vorgenommen.

Auch jetzt könnt Ihr wieder Euren persönlichen Wasserabdruck messen:

http://www.waterfootprint.org/?page=cal/waterfootprintcalculator_indv

Ich habe Euch für das Thema sensibilisiert und Ihr wollt gerne mehr erfahren?

Kein Problem folgt dem Link: http://www.waterfootprint.org und informiert Euch genau.

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4 Kommentare zu “Der Wasser-Fußabdruck

  1. Hallo Steffen,
    Wow, ich wusste gar nicht dass es auch einen Wasserabrduck gibt. Ich fand deinen Beitrag zum ökologischen Fußabdruck auch schon sehr interessant. Natürlich habe ich auch diesmal wieder fleißig gerechnet. Schade, dass es den Rechner nicht auch auf Deutsch gibt.
    Ich habe gelesen, dass ein Deutscher im Durchschnitt 1426 Kubikmeter Wasser verbraucht – das klingt wahnsinnig viel und es gibt mit Sicherheit viel Einsparpotenzial. Ich frage mich aber wie genau die benutzten Zahlen sind. Es gibt auf der Seite ja auch einen Rechner wo man genaue Details angeben muss (http://www.waterfootprint.org/?page=cal/WaterFootprintCalculator). Da wird aber nach genauen Angaben gefragt. Beispiele hierfür: Wie oft am Tag putzt du dir die Zähne oder wäschst dir die Hände? Oder: Wie viele Kilo Gemüse verbrauchst du pro Woche? Das sind Fragen die ich mit Sicherheit nicht genau beantworten kann. Ich schätze aber mal, dass für die offiziellen Zahlen der nationalen Fußabdrücke Statistiken zu diesen Daten herangezogen wurden.
    LG,
    Jana

    • Hey Jana,

      danke für deinen Kommentar. Ich gebe dir recht die Berechnungen sind wieder etwas unüberschaubar und die Angaben auch schwer zu schätzen. Hatte mich auch gewundert dass es keine deutsche Variante der Berechnung gibt. Der britische Professor John Anthony Allan ist jüngst in Stockholm mit dem “Wasser-Nobelpreis” ausgezeichnet worden. Er veranschaulicht in seinen Berechnungen wie viel “virtuelles Wasser” zur Herstellung verschiedener Produkte verbraucht wird. Als “virtuelles Wasser” bezeichnet er die Menge an sauberem Frischwasser, das zur Herstellung verbraucht, verdunstet oder verschmutzt wird. Und insgesamt finde ich die Zahlen auch erschreckend.
      LG Steffen

  2. Hallo Steffen und Jana,

    auch ich wusste nicht, dass es einen Wasser-Fußabdruck gibt. Ich habe auch den Test gemacht und musste Schätzwerte angeben. Aber jeder zu viel verbrauchte Liter an Wasser ist natürlich überflüssig.

    Wenn ich mir so die nötigen Wassermengen für 1 kg Rindfleisch anschaue, überlege ich wirklich, ob ich meinen Fleischkonsum nicht drastisch reduzieren sollte. In meiner Nachbarschaft werden schon ohne Fleischkonsum riesige Mengen an Wasser verbraucht. Hier wird im Sommer fast täglich der Rasen gesprengt und mindestens einmal pro Woche das Auto mit ganz viel Schaum und Wasser gewaschen. Hauptsache der Rasen erstrahlt in sattem Grün…

    Liebe Grüße,
    Sofia

    • Hallo Sofia,

      danke für deinen Kommentar. Erst gestern saß ich bei einem Kumpel auf der Terasse und im Nachbargarten wurde wie jeden abend gesprengt, ob das allerdings nach dem Gewitter von gestern abend nötig war ist doch sehr fraglich. Man war wohl einfach zu faul die Zeitschaltuhr abzustellen…

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