Ist das Kunst oder kann das weg?

Weder noch! – es ist der neue Trend, aus Abfällen (wie Plastik- oder Bierflaschen), ein Gebäude zu bauen. Eigentlich ist es auch kein Trend sondern eher Mittel zum Zweck: In vielen armen Ländern sind Baumaterialien sehr teuer und in der ganzen Welt werden die Ressourcen immer knapper. Nicht knapper wird dagegen der weltweite Müll. Denn anders als in Deutschland gibt es in vielen Ländern wie Kolumbien, Nigeria oder Brasilien keine funktionierende Müllentsorgung geschweige denn ein Pfandsystem für PET-Flaschen.

Der deutsche Zimmermann Andreas Froese hat diese beiden Fakten mit einander kombiniert und die Idee entwickelt Flaschen als Baumaterial zu verwenden. 

Das Prinzip ist dabei ebenso simple wie genial: man füllt die Plastikflaschen mit Sand, Schutt oder Erde, stapelt sie mit Mörtel oder Lehm aufeinander und verbindet sie dann mit einer Nylonschnurr oder Stacheldraht. So können Mauern, Wände, ja sogar ganze Häuser entstehen. Dazu kommt, dass die Flaschen genauso gut dämmen und Stabilität gewährleisten wie echte Ziegelsteine, Lichtspenden können (siehe http://futureparts.wordpress.com/) und zudem noch Erdbeben sicher sein sollen. Das einzige Probleme, das schlechte Raumklima aufgrund der Luftundurchlässigkeit, besteht ebenso bei Glasbauten.

Die Firma von Andreas Froese, Eco-Tec Soluciones Ambientales, hatte bereits bis zum Jahre 2001 weltweit über 50 Projekte realisiert. Darunter auch große Wassertanks, welche vor allem in Afrika noch an Bedeutung gewinnen werden.

Quellen und mehr Informationen unter:

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