L wie…

… Longtail

Longtail, übersetzt „langer Schwanz“ beschreibt eine Theorie von Malcom Gladwell, nach der Nischenprodukte im Internet erfolgreicher sind als Massenprodukte. In seiner Theorie argumentiert Gladwell, dass Massenmärkte im Internet an Bedeutung verlören, da jeder seine Produkte ohne große Kosten anbieten kann.

Der US-Journalist Chris Anderson, der den Begriff „Longtail“ prägte, liefert uns in seiner Studie über Rhapsody ein gutes Beispiel:

Unbekannte Musik führt im Internet zu höheren Umsätzen als die Bestseller. Das liegt daran, dass die Bestseller in jedem Musikladen, sei er auch noch so klein, erhältlich sind und man sie deshalb nicht online zu kaufen braucht. Aber nicht jeder kleine Musikladen kann es sich leisten unbekannte CDs, die kaum nachgefragt werden im Sortiment zu führen. Deshalb ist es wichtig im Internet auf Nischenprodukte, und im traditionellen Einzelhandel auf Massenprodukte zu setzen.

Und woher kommt der Name Longtail?

Der Name stammt von der Verkaufskurve der Nischenprodukte.

Während der traditionelle Markt (rot) mit wenigen Produkten den meisten Umsatz erzielt (siehe  auch „P wie… Pareto Prinzip“),
verteilt sich im Internet (orange) der Umsatz gleichmäßig auf ca. 98% der Produkte (98% Regel). In der Grafik ergibt das dann den langen Schwanz.

Hier ein süßer Vergleich:

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G wie…

… Google-Index

Der Google-Index ist eine Datenbank aller Webadressen (derzeit ca. 1 Billion), welche von Google gespeichert wurden.
Diese Datenbank ist dynamisch, da sie ständig mit Hilfe von „Web-Crawlern“ erweitert wird. Web Crawler sind Programme, welche sich über Links von einer Website zur nächsten bewegen und diese Verknüpfungen dann in den Google-Index speichern.

Dieser Index – da er theoretisch das ganze Web abbildet – ermöglicht erst Funktionen wie das Page-Ranking und die Ausgabe von Suchergebnissen. 

E wie…

…eAssessment
eAssessment beschreibt das Aussortieren von Bewerbern mit Hilfe von internetgestützten Instrumenten.Da es nach ungeeignetem Personal selektiert, bezeichnet man es auch als Negativauswahl.
Bei einem eAssessment werden die Bewerber aufgefordert eine Online-Simulation oder einen Online-Test durchzuführen. Im Test werden dann sowohl kognitive Fähigkeiten, berufsbezogene Kompetenzen als auch die Persönlichkeit des Bewerbers überprüft.
Besteht der Bewerber den Test, wird er zur nächsten „Runde“ – für gewöhnliche ein Interview – eingeladen.

Ich selbst habe mal an einem solchen Test bei der Commerzbank teilgenommen. Dort wurden hauptsächlich Kopfrechenübungen und Verhaltenstest in spezifischen Szenarien durchgeführt.

D wie…

…Desktop-Marketing

Es ist so nervig: Wenn man nicht aufpasst, erhält man jeden Tag per E-Mail zahlreiche Newsletter, die eh nur im Spam landen. Außerdem öffnen sich im Internet irgendwelche Pop-Up Fenster und zusätzlich wird man auch noch bei Facebook oder ähnlichen Seiten mit Werbung bombardiert. Toll, dass es seit 2003 eine Marketing-Strategie möglich macht, den User auch noch direkt auf dem Desktop zu bewerben:

Beim so genannten Desktop-Marketing lädt (!) sich der User ein Programm herunter, welches die Werbung direkt auf seinem Desktop erscheinen lässt sobald er online geht. Für das werbende Unternehmen ist das ziemlich praktisch, weil es erstens den Umweg über das E-Mail-Postfach erspart und zweitens kann die Werbung nicht in den vielen E-Mails der Konkurrenz untergehen.

Doch bitte, wer von euch möchte noch mehr Werbung empfangen können?

Kickstarter (Part II)

Hey Follower,

Here is one funny example of how Kickstarter works:

Day Maker

Michael Kritzer from Habitco in New York City picked up a daily process, the usage of the sleep mode of your smart phone and made it better looking: He build an iPhone dock, which looks like an old school alarm clock and works like a toaster.
Of course the comparative advantage of this gadget is rather the design than the innovation, but if it has an integrated charger I would buy it.

Right now, they have 334 Backers, who backed $36,955 and there are 33 days remaining to raise the total sum of $275,000.

On the 23th of June, I will inform about the outcome of this project.

Regards, Franzi

How to finance a good idea – Kickstarter (Part I)

Last class, on Tuesday 15th of May, Prof. Dr. Ripsas spoke about the book „Business Model Generation” by Alex Osterwalder & Yves Pigneur. To me it was fascinating that they created and financed the book with the help of 470 authors, who wrote the texts and a lot of people, who financed it through small funds.

I thought it was a unique idea to raise money, but it isn’t:

If we look at Kickstarter – launched in April 2009 – „a funding platform where certain users run campaigns to fund creative projects” – we can see, that the business model is based on the same idea.  Until now about $200 million are pledged to projects through Kickstarter, more than 1,8 million people have backed a project and more than 20,000 projects have been funded successfully.

How does this work?  Weiterlesen!

Die Idee vom Teilen

Die Idee vom Teilen

Alles begann am 14. Februar 2005 als Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim ihre Idee von einem einfacheren Weg, Videos mit Freunden teilen zu können, verwirklichten und die Firma YouTube gründeten.
Das Geschäftsmodell basierte auf der Idee, dass nicht nur private Nutzer sondern auch Fernsehstationen von den Videos profitieren würden, da sie auf die teure Auswahl und Einkauf von Videos verzichten könnten. Die Einnahmen wollten die drei Gründer über die Werbung erzielen.
Innerhalb von 2 Monaten entwickelten sie eine Software und innerhalb kürzester Zeit stieg die Anzahl der Zugriffe. Die Arbeit nahm überhand und schon bald zog die junge Firma mit ihrer wachsenden Belegschaft in ein Bürohaus in San Maleo in Kalifornien. Chad Hurley kümmerte sich um das Webdesign und Steve Chen um die Technik. Jawed Karim verließ das Unternehmen wieder um zu studieren, blieb aber Anteilseigner.

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