P wie…

… Pareto Prinzip

Das Pareto Prinzip oder auch die 80:20-Regel genannt, erhielt seinen Namen von Vilfredo Pareto, welcher 1897 die Vermögensverteilung in Italien untersuchte. In seiner Untersuchung fand er heraus, dass 20% der Familien ca. 80% des Vermögens besitzen. „Banken sollten sich also vornehmlich um diese 20 % der Menschen kümmern und ein Großteil ihrer Auftragslage wäre gesichert.“

Auf den Umsatz bezogen, steht das Pareto Prinzip im Gegensatz zu der „Longtail Theorie„:

Im traditionellen Einzelhandel erzielen 20% der Produkte 80% des Umsatzes. Online dagegen, verteilt sich der Umsatz gleichmäßig auf 98% Produkte.

Das Pareto Prinzip wird aber auch im Zeitmanagement verwendet:

Es besagt dort, dass uns 20% der Ergebnisse 80% der Zeit kosten, während wir in nur 20% der Zeit 80% unserer Ergebnisse erzielen. Diese Feststellung wirft folgende Fragen auf:

Wie finde ich heraus, welche Aufgaben mich 80% der Zeit kosten, obwohl sie nur 20% an Ertrag bringen und wie gehe ich mit diesen Aufgaben um?

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K wie…

…Kaizen

Der Begriff wurde 1986 von Masaaki Imai in seinem Buch „Kaizen: The Key to Japan’s Competitive Success.“ entworfen. Er setzt sich zusammen aus den japanischen Wörtern „Kai = Veränderung“ und „Zen = zum Besseren“. Kaizen beschreibt ein Managementkonzept, welches darauf abzielt, durch schrittweise Verbesserungen Prozesse zu optimieren. Kaizen wird als Unternehmensphilosophie betrieben.

Hauptbestandteil des Kaizens ist die Teamarbeit – dabei werden Prozesse und Abläufe in regelmäßigen Abständen durchdacht, analysiert, diskutiert und optimiert. Zusätzlich werden noch andere Tools, wie z.B. die 5S-Methode, Total Quality-Management und Lean-Management eingesetzt.