V wie…

…Viral-Marketing

Viral-Marketing leitet sich – wie der Name schon sagt – vom Virus ab.

Viral-Marketing beschreibt Kampagnen, welche sich in der Zielgruppe schnell exponentiell verbreiten.
Ähnlich wie bei einem Virus wird ein potentieller Kunde von der Werbebotschaft „infiziert“ und verbreitet die Botschaft ebenfalls an andere.

Bei der Verbreitung spielt neben den Social Networks, welche ich in dem Beitrag S wie… Social-Games erwähnt habe, vor allem auch Mouth-to-Mouth Propaganda eine sehr entscheidende Rolle.

Da die Verbreitungsgeschwindigkeit sehr hoch ist und z.B. Mouth-to-Mouth Propaganda als Marketing Tool große Gefahren birgt (Kunden erzählen eher Negatives weiter als positives), muss ein Unternehmen seine Viral-Marketing Kampagnen intensiv verfolgen.

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S wie…

… Social Games

Social-Networks, wie Facebook, sind uns ja nur zu gut bekannt und die kleinen Spiele, welche von irgendwelchen Freunden gespielt werden, auch.

Solche Spiele nennt man Social-Games, da sie soziale Interaktionen, wie das virtuelle Besuchen seiner Freunde und ihrer Farmen, sowie das Teilen seines Scores oder das gegeneinander Spielen voraussetzen.

Umsatz generieren die Social-Games durch den realen Verkauf virtueller Gegenstände im Spiel, welche man anders nicht erwerben kann. Außerdem verursachen diese Spiele haufenweise sinnlose Notizen in unseren Newsstreams – „friend XY reached Level 31″.
Aber genau darin bergen sie auch ihr größtes Potential:

Als Element des „Viral-Marketing“ können Social-Games ihre Werbebotschaft in kürzester Zeit an eine enorme Zahl von Menschen senden. Spiele-Herrsteller können dadurch neue Zielgruppen erschließen und ihren Marktanteil weiter ausbauen.

Wie wichtig Social-Games sind, zeigt die Studie von PopCap: In den USA und UK sollen rund 118,5 Millionen der 289 Millionen Internetnutzer solche Social-Games wöchentlich spielen (2011). Außerdem sollen ca. 31 Millionen Nutzer reales Geld für den Kauf von virtuellen Gegenständen ausgeben.

D wie…

…Desktop-Marketing

Es ist so nervig: Wenn man nicht aufpasst, erhält man jeden Tag per E-Mail zahlreiche Newsletter, die eh nur im Spam landen. Außerdem öffnen sich im Internet irgendwelche Pop-Up Fenster und zusätzlich wird man auch noch bei Facebook oder ähnlichen Seiten mit Werbung bombardiert. Toll, dass es seit 2003 eine Marketing-Strategie möglich macht, den User auch noch direkt auf dem Desktop zu bewerben:

Beim so genannten Desktop-Marketing lädt (!) sich der User ein Programm herunter, welches die Werbung direkt auf seinem Desktop erscheinen lässt sobald er online geht. Für das werbende Unternehmen ist das ziemlich praktisch, weil es erstens den Umweg über das E-Mail-Postfach erspart und zweitens kann die Werbung nicht in den vielen E-Mails der Konkurrenz untergehen.

Doch bitte, wer von euch möchte noch mehr Werbung empfangen können?