„Der Gerät“: Die Innovation in der Gastronomiebranche

Nachdem wir nun schon allerhand ernste Probleme diskutiert haben kommt nun zur Auflockerung mal eine witzige Innovation:

Ihr kennt vielleicht das Problem. Ihr seit Abends weg gewesen, habt Hunger und wollt auch noch schnell einen Döner kaufen. An der Dönerbude dauert nur wieder alles so lange! Dagegen soll jetzt eine Erfindung des türkischstämmigen Schwaben Duran Kabakyer Abhilfe schaffen.

Duran Kabakyer ist Geschäftsführer der Alkadur RobotSystems GmbH mit Sitz in Aalen, welche laut Homepage „einen exzellenten Ruf als führendes Unternehmen im Bereich Döner-Schneidetechnik genießt“

Doch seht selbst welche Innovation in der Dönerbranche von sich Reden macht:

Ich möchte laut Herrn Kabakyer noch einmal die Vorteile von „Der Gerät“ herausarbeiten:

–       Der Gerät ist 365 Tage im Geschäft

–       Der Gerät hat keine krankheitsbedingten Fehltage

–       Der Gerät ist 24 Stunden einsatzbereit

–       Der Gerät ist immer vor dem Chef im Geschäft

–       Der Gerät ist noch im Geschäft wenn der Chef geht

Kurz gesagt, „Der Gerät“ ist einfach zuverlässig und wer „Der Gerät“ besitzt ist gerettet.

Soweit so gut. Selbstverständlich ist „Der Gerät“ eine witzige Innovation, welche sicherlich für Aufregung in jeder Dönerbude sorgen wird. Jetzt fragen wir Betriebswirtschaftler uns jedoch, ob sich die Anschaffung  von „Der Gerät“ auch wirtschaftlich lohnt. Dazu kann uns Herr Kabakyer leider keine fundierten Zahlen liefern. Den Preis will er weiterhin geheim halten, jedoch verspricht er, dass die Leasingkosten in etwa 10 Euro pro Tag bei einer mehrjährigen Laufzeit betragen.

Zwar lässt sich durch „Der Gerät“ kein Personal einsparen, Herr Kabakyer argumentiert jedoch, dass die zusätzlich gewonnene Zeit des Verkaufspersonals dazu verwendet werden kann um sich um die Kunden zu kümmern, was letztendlich wieder den Umsatz ankurbeln wird.

Was haltet ihr von „Der Gerät“?

Ich denke, es wäre sicherlich eine gute Sache für hoch frequentierte Dönerbuden. Ich werde mich mit Sicherheit wie ein Schnitzel freuen, falls ich „Der Gerät“ in einer Berliner Dönerbude entdecke.

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4 Kommentare zu “„Der Gerät“: Die Innovation in der Gastronomiebranche

  1. Hallo Max,
    danke für diesen äußerst amüsanten Beitrag! Meiner Meinung nach sollte „Der Gerät“ verpflichtend in jeder Dönerbude eingeführt werden. Das entscheidende Argument dafür ist für mich, dass
    „Der Gerät“ genauso gut Döner schneidet, so wie jeder andere Dönerschneider“

    Spaß beiseite, in Mustafas Gemüsedöner am Mehringdamm könnte „Der Gerät“ sogar ganz sinnvoll sein. Dort bildet sich jeden Tag eine sehr lange Schlange und die Verkäufer, um sie nicht „Dönermänner“ zu nennen, müssten keine Zeit mehr damit verschwenden das Fleisch zu schneiden, sondern könnten schneller Bestellungen aufnehmen und die einzelnen Kunden bedienen.
    Aber für den kleinen Dönerladen um die Ecke ist der anscheinend noch teure Gerät sicherlich keine ernst zunehmende Option.

  2. Hey Max,
    also der Artikel ist ganz witzig, aber ich denke nicht, dass so ein Gerät serh sinnvoll ist. Natürlich nimmt es dem Menschen Arbeit ab, aber wie schon vorher erwähnt in den meisten Dönerbuden wird es wohl wenig sinn machen. Ausserdem kann ich mir vorstellen, dass es hierbei zu fehlern in Software bzw. Hardware kommen kann, die denn wiederum zu Verzögerungen führen.
    Na mal sehen vielleicht ist „Der Gerät“ ja bald überall um „Das Döner“ zu schneiden…;)

    MfG
    Julian

  3. Hallo Jungs,

    danke für eure Kommentare. Ich muss Erik auch Recht geben. Für hoch frequentierte Dönerbuden könnte sich der Gerät lohnen. Ich denke jedoch, dass man ihn noch technisch weiterentwickeln kann, sodass z.B. mehrere Scheiben Fleisch auf einmal geschnitten werden. Ich glaube nicht das „Der Gerät“ mit Softwarefehlern zu kämpfen hat, notfalls muss man manuell weiter schneiden. Einen zusätzlichen Benefit von „Der Gerät“ sehe ich in der Werbung für die jeweilige Dönerbude. Eine Attraktion wie „Der Gerät“ wird sich herum sprechen. Auch wenn man tendenziell seinen Döner eher im eigenen Kiez isst, wird man sich mit „Der Gerät“ genau wie Mustafas Gemüsedöner am Mehringdamm einen Ruf aufbauen, zumal der Erfinder von der Gerät es im Internet schon zu einer halben Berühmtheit gebracht hat.

    Viele Grüße

    Max

  4. Hahahaha!!! Awesome! Very entertaining! 😀 If I were to see „Der Gerät“ im Einsatz, I’d only buy my döner there from there on 😉

    No, but seriously. I don’t know if it’s profitable using such a machine for executing a thing like cutting a döner… I guess it depends on the cost of the leasing and the alternative usage of the time saved by staff. But I doubt that this would lead to further revenues haha! Maybe for marketing issues, but nothing else.

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